Baywatch Camp 2005
Schwimmst du noch, oder rettest du schon?
Am 16.08 trafen wir uns um 9.00 Uhr an der Reutlinger Wasserrettungsgruppe Neckar-Alb. Wir waren alle aufgeregt und gespannt darauf was wir dieses Wochenende lernen würden. Wir wurden alle herzlich begrüßt und tranken gemeinsam etwas um uns kennen zu lernen. Doch dann ging es auch schon los, wir trafen uns alle in einem Raum wo wir verschiedene Sachen von der Ersten Hilfe wiederholten oder auch neu lernten. Nach zwei Stunden war dieses Kapitel abgeschlossen und wir wendeten uns zu was ganz neuem um, dies war das Funken. Da das von uns noch nie jemand so richtig professionell gemacht hatte war das für uns neu und aufregend. Zuerst wurden uns an einem Funkgerät die verschiedenen Funktionen (laut, leise/ Kanalwechsel usw.) gezeigt und dann wurden uns die richtige Funksprache beigebracht. Man redet nur das wichtigste in so kurzer Zeit wie möglich, also ohne bitte und danke, aber trotzdem höflich. Dann übte jeder mit einem Funkgerät, dies war ziemlich aufregend. Da es ja eine andere neue Sprache war, musste man sich mehr darauf konzentrieren was man sagt. Nach dieser Stunde Intensivkurs fühlten wir uns dann auf diesem Gebiet so halbwegs sicher wenn es auch noch neu war. Danach gingen wir mit hungrigen Mägen zum Mittagessen, es gab Spagetti, war sehr lecker. Nun fuhren wir zum Breitenbachsee, dort gab es drei Stationen, Wurfsackwerfen, Knotenkunde und eine Station an der wir an einer verletzten Person Erste Hilfe leisten mussten, dass hat uns allen eine Menge Spaß gemacht. Dann ging es ins Pfullinger Freibad zur Poolparty. Dort aßen wir was, funkten, schwammen, machten Rollenspiele zur Erstrettung und hatten eine Menge Spaß. Um 11 Uhr ging es wieder zurück zur Wasserrettungsgruppe. Dort richteten wir unsere Feldbetten, saßen noch gemütlich beisammen. Manche gingen ins Bett, doch die meisten machten durch!!! Am nächsten Morgen so um 6Uhr gingen wir ins Reutlinger Freibad. Prrrrr war das KALT !!!!!!!!!!!!!! Bei der Wasserrettungsgruppe gab es dann ein leckeres Frühstück. Später fuhren wir zum Karfurter Baggersee. Dort machten wir noch mal eine neue Erfahrung dies war das paddeln mit dem Bingo Bongo Boot (großes, schwarzes, wackeliges von der Sonne erhitztes Schlauchboot. Puh mein Hintern!!!!!!!!!!!!!). *g* Bevor wir in Gruppen aufgeteilt wurden gingen wir noch mal alle Sachen die wir am Tag davor gelernt hatten durch. Jetzt gab es erst mal Mittagessen, Stefan unser Meisterkoch managte alles. Es gab Maultaschen mit Kartoffelsalat. Diese Gruppen mussten dann gegeneinander antreten. Und das sah so aus: In den verschiedenen Gruppe bekam jeder eine Aufgabe (Funkner, Knotenmacher, Wurfsackwerfer, Lebensretter, Ruderer...). Zuerst mussten wir Schaufeltrage, Sani-Koffer, Decke, Wurfsack einfach alles was wir für einen Notfall brauchen könnten einpacken. Wir paddelten dann so schnell wie möglich los und suchten die verletzte Person am Uferrand. Wir hatten natürlich die ganze Zeit über Funk Kontakt. Als wir an der Unfallstelle ankamen mussten wir erst mal das Boot mit einem vorher gelernten Knoten fest machen dann die nicht vorhandene Person mit dem Wurfsack aus dem Wasser ziehen. Am Ufer lag dann die verletzte Person. Wir kümmerten uns um sie, leiteten die erforderlichen Schritte ein und packten alle Sachen, einschließlich die Person, wieder aufs Boot. Dann gings zurück, anlegen, ausladen usw.. Das hört sich zwar alles sehr einfach an doch dies war es überhaupt nicht. Nun ging es wieder zurück zur Wache wo wir unser Zeug zusammen packten sehr nett verabschiedet wurden. Und das lange und anstrengende schöne Wochenende war leider zuende.
(Text: Nina Betzlbacher und Diana Kaltenmark)

